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CranioSacrale Therapie nach Dr. John Upledger

Sanfte Impulse mit tiefer und ganzheitlicher Wirkung.

Was ist die Craniosacrale Therapie?

Die CranioSacrale Therapie ist eine sanfte und ganzheitliche Behandlungsmethode, die über den Kontakt des Therapeuten am behandelten Körper dessen Selbstheilungskräfte aktiviert und die Entspannung sämtlicher Körpergewebe herbeiführt.

Das Wort „Craniosacral“ setzt sich aus den lateinischen Wörtern cranium, übersetzt Schädel und sacrum, übersetzt Kreuzbein zusammen. Diese Körperabschnitte spielen mit der dazwischenliegenden Wirbelsäule, der Gehirn- und Rückenmarkshäute, sowie der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit eine wesentliche Rolle bei dieser Therapieform.

Da es im Körper ausgehend von dieser zentralen Achse weitreichende Verbindungen in die Peripherie gibt (über Faszien), kann Einfluss auf sämtliche Strukturen genommen werden. Zu den wichtigsten zählen der Bewegungsapparat, das Organsystem, das Nerven- und Hormonsystem, sowie die Atmung.

Craniosacrale Therapie

Wie funktioniert die Craniosacrale Therapie?

Wie es den Herz- oder Atemrhythmus im Körper gibt, so gibt es auch eine sehr minimale, rhythmische Bewegung aller Körperstrukturen. CranioSacral Therapeuten sind geschult und sensibilisiert, diese Bewegungen wahrzunehmen und bekommen dadurch Informationen über den Spannungs- oder Entspannungszustand des Menschen.

Durch eine exakte Befundung des gesamten Körpers werden verspannte Strukturen lokalisiert und mit achtsamem Kontakt behandelt.

Die betroffene Stelle wird durch einen feinen initialen Impuls in Bewegung gebracht und solange mit der Therapeutenhand begleitet, bis die Entspannung eintritt. Ein Vorgang, den der Körper selbstregulierend ausführt und der vom Behandelten meist nicht wahrgenommen werden kann.

Während einer Behandlung können auch Emotionen oder Erinnerungen an die Oberfläche kommen, die im Gewebe gespeichert sind. Im ruhigen und geschützten Raum hat der Behandelte die Möglichkeit, mit Hilfe der achtsamen dialogischen Begleitung durch den Therapeuten, diese gestauten Gefühle zu erkennen und loszulassen. Dadurch kann sich der Körper auf sehr leichte und nachhaltige Weise entspannen. Die Arbeit mit dem inneren Kind erweist sich in diesem Fall als sehr hilfreiches Werkzeug.

Wann ist die Craniosacrale Therapie entstanden?

Die CranioSacrale Therapie wurde in den 1970er Jahren vom amerikanischen Arzt John E. Upledger, DO, OMM, begründet und hat ihre Wurzeln in der Osteopathie.

Wann ist eine Craniosacrale Therapie sinnvoll?

  • Nacken- und Rückenbeschwerden, Gelenks- und Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • kieferorthopädischen Problemen (auch begleitend bei Zahnspangen)
  • Überlastung, Erschöpfung, psychosomatischen Erkrankungen
  • Konzentrations- und Lernschwierigkeiten
  • Gesundheitsprophylaxe und allgemeinen Entspannung
  • emotionale Belastungen mit oder ohne körperlichen Beschwerden

Was wird durch Craniosacrale Therapie erreicht?

  • Schmerzlinderung
  • Entspannung lokal und gesamt
  • Beschleunigung von Heilungsprozessen (z.B. bei Zahnspangen, Hüftproblemen bei Babies)
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Entspannung der Gedanken/des Kopfes
  • Steigerung der Gesamtenergie
  • Lösung von Gefühlsblockaden

Ablauf einer Craniosacralen Therapie:

Im einführenden Gespräch werde ich mit ihnen ihr Anliegen besprechen und das Ziel für die Behandlung festlegen.

Die Behandlung selbst findet am bekleideten Körper und meist in Rückenlage (selten Seitenlage oder Sitzen) statt. Dafür steht in meiner Praxis eine höhenverstellbare Liege zur Verfügung.

Ich führe auch bei laufenden Therapien anfangs IMMER einen genauen Tastbefund durch, um ein exaktes Bild des Ist-Zustandes ihres Körpers zu bekommen (ich nenne es ein Scannen des Körpers). Meine sehr feine Wahrnehmung bezieht sich dabei auf den gesamten Bewegungsapparat, auf Organe und Faszien.

Im Laufe der Jahre habe ich auch eine Sensibilität für gespeicherte Emotionen entwickelt; weiters findet eine Grobeinschätzung ihres Energiesystems statt.

Die Therapie ist sehr sanft und meist schmerzlos. Bei Bedarf wende ich auch feste, tiefgreifende Griffe an, die auch schmerzhaft sein können (z.B. Organmobilisation).

Sollte ich es als sinnvoll erachten, so bekommen sie von mir am Ende der Behandlung wenige Übungen für zuhause, die ich auf Basis meiner Wahrnehmungen genau auf ihren Körper und ihre Person abstimme.

Erweiterte Therapiemaßnahmen:

Aufgrund meiner 20jährigen Berufserfahrung als Physiotherapeutin wende ich bei Bedarf und nach Absprache ergänzende Maßnahmen, wie z.B. manuelle Mobilisationen, Beckenkorrekturen, Muskeltests aus der Applied Kinesiologie oder Austestungen von Nährstoffen an.

Um Aufschluss über ihr momentanes Stresslevel zu bekommen, stehen ihnen in der Praxis Biofeedback-Elektroden kostenlos zur Verfügung. Bei Interesse geben sie mir bitte Bescheid.

Reaktionen nach einer Craniosacralen Behandlung:

Bis zu 48 Stunden nach einer Behandlung können Reaktionen auftreten. Ähnlich wie in der Homöopathie kann es zu einer Erstverschlechterung kommen, die sich nach diesem Zeitraum wieder bessert. Weiters können Müdigkeit oder ein Muskelkatergefühl auftreten.

Reaktionen sind positiv zu werten, aber nicht unbedingt nötig, um Aufschluss über die Wirksamkeit der Behandlung zu bekommen.

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Natürlich freue ich mich auch über eine direkte Kontaktaufnahme via Mail oder Telefon. Zudem findest du weitere Informationen über Behandlungen und meine Praxis auf  http://www.koerperraum.co.at/.